Inga Römer's Das Zeitdenken bei Husserl, Heidegger und Ricoeur PDF

By Inga Römer

ISBN-10: 9048185890

ISBN-13: 9789048185894

Die vorliegende Studie untersucht das Zeitdenken von Husserl, Heidegger und Ricoeur in philosophiehistorischer, systematischer und methodologischer Hinsicht. Damit liefert sie zugleich eine Übersicht über die Zeitproblematik in der Phänomenologie als deren wichtigste Autoren Husserl, Heidegger und zuletzt auch Ricoeur gelten können. Den besonderen Gesichtspunkt der Studie bilden die drei von Ricoeur in Zeit und Erzählungbehaupteten Aporien der Zeit, welche die Vereinbarkeit von ‚subjektiver’ und ‚objektiver’ Zeit, die Einheit der Zeit sowie die Unerforschlichkeit der Zeit betreffen.

Der erste Teil untersucht Husserls Zeitdenken in den frühen Zeitvorlesungen, den Bernauer Manuskripten und den C-Manuskripten. Der zweite Teil führt eine Auseinandersetzung mit dem Zeitdenken insbesondere des frühen Heidegger, thematisiert jedoch auch die Entwicklung des Zeitverständnisses in Heideggers späteren Schriften. Der dritte Teil enthält eine umfassende Darstellung des Zeitdenkens von Ricoeur, die zugleich eine systematische Einheit in seinem Spätwerk aufweist.

Die philosophiehistorische Untersuchung der Phänomenologie der Zeit unter dem systematischen Leitfaden der Zeitaporien zeichnet zudem die Entwicklung der phänomenologischen Methode nach, die von einer ‚reinen’ Phänomenologie über eine hermeneutische bis hin zu einer kritisch-hermeneutischen Phänomenologie reicht.

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In Hinblick auf Husserls Konstitution des Raumes formuliert Pradelle die These, dass Husserls beanspruchter Rückgang auf eine reine Hyle nicht durchführbar ist. Vgl. Pradelle, Dominique: L’archéologie du monde. Constitution de l’espace, idéalisme et intuitionnisme chez Husserl. Dordrecht: Kluwer Academic Publishers 000 (= Phaenomenologica. Bd. 157), insbesondere 167–173. 54 Oder kann eine Zeitempfindung nicht ohne ihren objektive Zeit anvisierenden Auffassungscharakter, d. h. nie ohne Bezug auf objektive Zeit verständlich gemacht werden und ist deshalb untauglich als Fundament für eine Konstitution der Zeit in graduellen Schichten?

Zu unternehmende Kritik an Ricœurs Interpretation von Husserls Zeitdenken der Vorlesungen von 1905 dienen. 1 Die Ausschaltung der objektiven Zeit Wie bereits erwähnt, hat Husserl wenige Zeit nach den Vorlesungen über das Zeitbewusstsein von 1905 die Entwicklung der Epoché und phänomenologischen Reduktion begonnen, welche zu einer Vorurteilslosigkeit führen und schließlich eine Philosophie als strenge Wissenschaft ermöglichen sollten. 34 Diese Ausschaltung ist eine Einstellungsänderung, die für eine phänomenologische Auseinandersetzung mit Zeit unerlässlich ist.

8 Und eine dritte Rechtfertigung für die Ausklammerung der Zeitproblematik in den Ideen I scheint Husserl mit dem in einer Fußnote formulierten Hinweis geben zu wollen, dass seine hinzugefügt: „(Inzwischen habe ich es zu finden gelernt, bzw. ). In der ersten Auflage hatte Husserl noch angenommen, dass Bewusstseinsinhalte nach bestimmten Gesetzen zu umfassenden Einheiten verschmelzen, durch die allein sich das von ihm so genannte phänomenologische Ich bzw. die Bewusstseinseinheit konstituiert (vgl.

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Das Zeitdenken bei Husserl, Heidegger und Ricoeur by Inga Römer


by Mark
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